Fairtrade Awards 2026 – das sind die Gewinner
Zum zehnten Mal hat Fairtrade Deutschland die Fairtrade-Awards verliehen. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, gilt als wichtigster Preis für Akteure des fairen Handels.
- Unternehmen: Lidl, Mela sowie das BMZ und Brands Fashion mit der Initiative „Vom Feld in den Fanshop“ gewinnen Fairtrade Awards
- Zivilgesellschaft: Weltladen Remagen-Sinzig, Fairtrade-School Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen und Climate Stories der Fairventures Worldwide ausgezeichnet
- Publikumspreis geht an den Arbeitskreis Fair Trade des Camerloher-Gymnasiums in Freising
- Schauspielerin Anke Engelke: „Laut Statistik trinken wir in Deutschland durchschnittlich 450 Tassen Kaffee im Jahr. Nur 5 Prozent unseres Kaffees stammt aus fairem Handel, nur jede 20. Tasse! 19 Tassen trinken wir also auf Kosten des Klimas und von Menschen im globalen Süden. Wir können das ändern und auch ohne Zucker kann der nächste Kaffee auf gute Art süß schmecken: Wenn er fair ist!“
Berlin, 18. Juni 2026: Zum zehnten Mal hat Fairtrade Deutschland die Fairtrade-Awards verliehen. Gewinner sind neben den Unternehmen Lidl (Unternehmen), Mela (Newcomer) sowie Brands Fashion und das BMZ mit der Initiative „Vom Feld in den Fanshop“ (Projektkooperation) auch Initiativen aus der Zivilgesellschaft wie der Weltladen Remagen-Sinzig („Gesellschaftliches Engagement“), die Fairtrade-School Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen mit ihrem Coffee-Bike („Next Generation“) und die Climate Stories der Fairventures Worldwide („Fairhandels-Projekt“). Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, gilt als wichtigster Preis für Akteure des fairen Handels.
Anke Engelke mit Plädoyer für den fairen Handel
Schauspielerin Anke Engelke führte durch den Gala-Abend im Berliner Wintergarten. „Laut Statistik trinken wir in Deutschland durchschnittlich 450 Tassen Kaffee im Jahr. Wäre das nicht klasse, wenn wir mit jedem Schluck das Leben von Kaffeebauern und -bäuerinnen verbessern würden, ihre Zukunft und die unseres geliebten Kaffees sichern könnten? Pustekuchen: Nur 5 Prozent unseres Kaffees hier stammt aus fairem Handel, nur jede 20. Tasse! 19 Tassen trinken wir also auf Kosten des Klimas und von Menschen im globalen Süden. Wir können das ändern und auch ohne Zucker kann der nächste Kaffee auf gute Art süß schmecken: wenn er fair ist!“ Die Schauspielerin moderierte die Veranstaltung bereits zum neunten Mal.
Prominente Gäste und ein abwechslungsreiches Programm
Prominente Persönlichkeiten wie die Schauspieler*innen Leonard Kunz, Susan Hoecke, Lavinia Wilson und Marie Nasemann, Moderatorin Jess Schöne, Musikerin Alli Neumann sowie Marike de Peña, Global CEO Fairtrade International, überreichten die Preise an die Gewinner und würdigten deren Engagement. Das Programm wartete mit spannenden Impulsvorträgen von Marike de Peña und Edward Akapire, Head of Region in West Africa bei Fairtrade Africa, auf.
Herausragendes Engagement: Claudia Brück bedankt sich bei Unterstützern
Claudia Brück, Vorständin Kommunikation und Politik von Fairtrade Deutschland, betonte die Vielfalt und Kreativität, die das Engagement für den fairen Handel weckt: „Angesichts der wachsenden globalen Krisen – von Klimawandel über soziale Ungleichheit bis hin zu bedrohten Menschenrechten – ist es ermutigend zu sehen, wie viele Unternehmen, Organisationen und engagierte Menschen gemeinsam mit Fairtrade Verantwortung übernehmen“, so Brück. „Mit den Fairtrade Awards würdigen wir diesen Einsatz für mehr Gerechtigkeit und nachhaltige Zukunftsfähigkeit. Danke, dass Sie sich mit Fairtrade stark machen und zeigen, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam anpacken.“
Unabhängige Jury wählte die Gewinner der Fairtrade Awards
Die Fairtrade Awards wurden in insgesamt sieben Kategorien verliehen: Unternehmen, Newcomer, Projektkooperation, Gesellschaftliches Engagement, Next Generation und Fairhandels-Projekt sowie ein Publikumspreis, dessen Gewinner bereits über ein Online-Voting ermittelt wurde. Eine Fachjury besetzt aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wählte aus den zahlreichen Bewerbungen die Finalist*innen. Eine Übersicht über alle im Finale finden Sie hier.