Appell: Landwirtschaft braucht Fairness
Fairtrade fordert die Bundesregierung auf, verantwortungsvolle Handelsbedingungen für Landwirte und Landwirtinnen in Deutschland, der EU und im globalen Süden zu fördern. Mach mit! Unterschreib unseren Appell!
Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland, Europa und weltweit müssen von ihrer Arbeit leben können! Doch unfaire Handelspraktiken und Preise gefährden die Zukunft der Landwirtschaft. Deswegen braucht es ein Sicherheitsnetz, das sicherstellt, dass Handelspartner entlang der gesamten Lieferkette faire Preise zahlen. Faire Preise bedeuten, dass die Kosten einer nachhaltigen Produktion gedeckt sind und existenzsichernde Einkommen und Investitionen ermöglicht werden.
Was wir fordern?
Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich entschlossen für faire, kostendeckende Preise und Handelspraktiken entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Mit der Reform der europäischen Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (UTP-Richtlinie) besteht jetzt die Chance, ein wirksames Sicherheitsnetz für Bäuerinnen und Bauern zu schaffen – in Europa und weltweit. Die Zahlung von Preise unterhalb der Kostendeckung muss als unfaire Handelspraktik in die UTP-Richtlinie aufgenommen werden. Damit Landwirtschaft wieder Zukunft hat!
Deine Stimme für eine Landwirtschaft mit Zukunft
Mit deiner Stimme unterstützt du die Durchschlagkraft des Appells. Je mehr Stimmen, desto größer das Signal an die Bundesregierung. Deshalb: Unterschreib, teile, mobilisiere – Werde laut!
Jetzt unterschreiben!
Was bewirkt deine Unterschrift?
Unfaire Preise gefährden Existenzen entlang lokaler und globaler Lieferketten. Sie schaden der Sicherheit und Resilienz vor allem derjenigen am Anfang der Lieferketten: Ob Getreide- und Milchbäuerinnen und -bauern in Deutschland oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen und -produzenten in Ländern wie Ghana und Brasilien – viele von ihnen können nicht von ihrer Arbeit leben. Sie können nicht in ihre Betriebe investieren, um nachhaltiger, produktiver und damit zukunftsfähig zu wirtschaften. Sie können Menschen, die auf ihren Höfen arbeiten, keine existenzsichernden Löhne zahlen.
Unfaire Preise gefährden Existenzen entlang lokaler und globaler Lieferketten.
Dieses Marktversagen darf nicht länger hingenommen werden. Faire Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse sind eine Investition in die Zukunft: Sie sichern Vielfalt und Resilienz der Landwirtschaft und verringern das Risiko für Angebotsrückgänge und unsichere Lieferketten. Mit deiner Unterschrift bist du Teil einer starken Gemeinschaft für die Landwirtschaft!
Das gemeinsame Ziel
Bis Ende September sammelt Fairtrade gemeinsam mit vielen Mitinitiator*innen Stimmen für eine faire Landwirtschaft. Im Zuge der Fairen Woche übergeben wir den Appell an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer.
Weitere Unterstützungsmöglichkeiten
Teile die Petition in deinen Sozialen Netzwerken und verlinke @Fairtradede. Verteile Unterschriftenlisten in deinem Netzwerk und reiche sie auf OpenPetition ein. Verteile Flyer und Sticker in deinem Umfeld, deiner Uni, Arbeitsstelle und Freundeskreis.
Materialien bald verfügbar!
Ein Appell von Fairtrade in Zusammenarbeit mit:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., Christliche Initiative Romero e.V., FEMNETe.V., Forum Fairer Handel e.V., Global Nature Fund, Inkota-netzwerk e.V., Katholische Landvolkbewegung Deutschland, Misereor e.V., Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V., ND-Christsein.heute, Weltladendachverband e.V.