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Fairtrade setzt sich ein für Geschlechtergerechtigkeit

Das Streben nach Geschlechtergleichstellung ist in allen Bereichen unserer Arbeit integriert, sowohl in den Standards als auch in den Programmen und der Forschung. Handel kann nur fair sein, wenn er Menschen aller Geschlechter einbezieht.

Vier Frauen an Tischen mit Laptops
Vier Frauen an Tischen mit Laptops

Seit Generationen wird weltweit um Gleichberechtigung gerungen – und doch bleibt die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ein massives Hindernis, das auch heute noch gesellschaftlich tief verwurzelt ist.

So sind es beispielsweise mehrheitlich Frauen, die weltweit Lebensmittel produzieren, doch sie erhalten nur selten einen angemessenen Anteil am Ertrag ihrer harten Arbeit.

Die folgenden Faktoren bestimmen häufig das Leben von Frauen in landwirtschaftlichen Gemeinschaften:

  • Sie haben keine Kontrolle über das Geld, das sie verdienen.
  • Sie besitzen weder Land noch verfügen sie über die Ernten.
  • Sie haben weniger Zugang zu Bildung, Trainings oder Versorgungleistungen.
  • Sie werden bei der Gewährung von Krediten diskriminiert.

Der Gender-Ansatz von Fairtrade unterstützt zertifizierte Produzentenorganisationen dabei, die ungleichen Machtverhältnisse, die Frauen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft benachteiligen, aktiv anzugehen.

  • 70 %
    der etwa 700 Millionen Menschen, die in extremer Armut und von weniger als 2,15 $ pro Tag leben, sind Frauen.
  • 1/4
    Rund ein Viertel der Fairtrade-Farmer sind Frauen. Auf Plantagen sind rund 40 % der Beschäftigten weiblich.
Geschlechtergerechtigkeit

Fairtrade-Fakten

Geschlechtergerechtigkeit ist gut für alle. Durch sie wird Armut abgebaut und mehr in die Zukunft investiert. Leider sind wir noch weit von echter Geschlechtergerechtigkeit entfernt. Hier ein paar Fakten.

Wie Fairtrade die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern adressiert

  • Starke Standards

  • Programme zur Unterstützung von Produzentinnen

  • Verwendung der Prämie

  • Marktzugang

  • Forschung und Datenerhebung

Fünf Frauen, die Körbe mit Kaffeekirschen umgebunden haben
Fünf Frauen, die Körbe mit Kaffeekirschen umgebunden haben
„Jetzt sage ich mir, dass ich alles erreichen kann, was ich will. Ich habe gelernt, an mich zu glauben und zu glauben, dass ich es schaffen kann“, sagt Zoila Coto, Mitglied der Genossenschaft El Sunza. Sie hat an der CLAC Women's School of Leadership des lateinamerikanischen Produzentennetzwerk CLAC teilgenommen.

"Women's School of Leadership" stärkt Frauen

Frauen sind das Rückgrat vieler landwirtschaftlicher Lieferketten – und doch stehen ihnen weltweit noch immer zahlreiche Hürden im Weg. Genau hier setzt die Women’s School of Leadership von Fairtrade an: Sie stärkt Frauen mit Schulungen, Mentoring und neuen Perspektiven, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten und Verantwortung übernehmen können. Was 2017 mit 22 Teilnehmerinnen im Kakaoanbau der Elfenbeinküste begann, ist heute eine Bewegung, die bereits mehr als 34.000 Menschen in mehreren afrikanischen Ländern erreicht hat. Wie viel ein gestärktes Selbstvertrauen bewirken kann, zeigt die Geschichte der kenianischen Blumenarbeiterin Sharon Achieng: „Die Women’s School of Leadership hat mir geholfen, daran zu glauben, dass ich führen und alles erreichen kann, was ich mir vornehme.“ 

Zur "Women's School of Leadership"
Absolventinnen der Womens' School of Leadership

Wir sehen schrittweise Verbesserungen, aber es bleibt noch viel zu tun, um eine echte Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Deshalb: setz mit uns auf Fairtrade!