Marie Nasemann und Fairtrade-Schulen setzen Zeichen für fair gehandelten Merch
Der in Köln ansässige, gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland hat sich mit Schauspielerin und Fair-Fashion-Aktivistin Marie Nasemann zusammengetan, um vor dem Start der Fußball-WM der Männer ein Zeichen für fair gehandelte Fanprodukte setzen.
- Fashion Revolution Week erinnert an Missstände in der Textilbranche.
- Kurz vor der Fußball-WM der Männer rückt Fairtrade Deutschland dieses Jahr fairen Merch in den Fokus.
- Botschafterin Marie Nasemann: „Jedes Produkt hat eine Geschichte. Und wir entscheiden mit jedem Kauf, welche Geschichte wir unterstützen!“
- Mit „Fair-Fan“-Materialien lädt Fairtrade dazu ein, Merch auf Fairtrade-Shirts selbst zu gestalten oder aufzuwerten.
Köln, 14. April 2026: Der in Köln ansässige, gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland hat sich mit Schauspielerin und Fair-Fashion-Aktivistin Marie Nasemann zusammengetan, um vor dem Start der Fußball-WM der Männer ein Zeichen für fair gehandelte Fanprodukte setzen. Merch, der nicht nur die Fans begeistert, sondern auch Baumwollfarmer*innen und Textilarbeiter*innen in Indien, Bangladesch und Pakistan ein besseres Leben ermöglicht.
Anlass ist der 13. Jahrestag des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Sabhar, Bangladesch am 24. April: 1.135 Menschen starben 2013 in den Trümmern des Gebäudes. Als Reaktion auf das Unglück wurde ein Jahr später die Fashion Revolution Week initiiert, um auf die prekären Bedingungen in der Textilbranche aufmerksam zu machen.
Fashion Revolution: Seid ihr #teamfairplay?
Marie Nasemann macht es vor: Die Schauspielerin setzt auf ein Trikot, das zum „Fair“-Fanshirt umgestaltet wurde und so ein Zeichen für Fairness und schonenden Umgang mit Ressourcen. „Jedes Produkt hat eine Geschichte. Und wir entscheiden mit jedem Kauf, welche Geschichte wir unterstützen. Merch wird oft in großen Mengen produziert und hat eine große Sichtbarkeit, beispielsweise bei großen Sportevents. Wenn wir hier auf faire Bedingungen setzen, hat das einen riesigen Hebel: für Produzenten und Produzenten, Arbeiter und Arbeiterinnen, für die Umwelt und für ein Bewusstsein, das weit über Mode hinausgeht“, so Marie Nasemann.
Fairtrade Deutschland lädt Schulen, Hochschulen und Universitäten deutschlandweit dazu ein, es der Fair-Fashion-Aktivistin gleichzutun und auf eine faire Alternative bei Merch-Artikel zusetzen. Fairtrade-Lizenzpartner bieten T-Shirts, Hoodies und Co aus Fairtrade-Baumwolle an. Über die Website können Fair-Fan-Kit-Materialien bestellt und so gemeinsam mit Klasse, Kurs oder Freundeskreis eigene Shirts gestaltet oder bereits vorhandene Fanshirts ganz einfach aufgewertet werden. Bunte Buttons und Bügelpatches laden dazu ein, auf Fairtrade-Shirts kreativ zu werden.
Dass fairer Merch auch im Profifußball funktioniert zeigt das Projekt „Vom Feld in den Fanshop“ bereits seit rund vier Jahren.
Fairtrade-Fanprodukte: eine Win-Win-Geschichte
„Gerade junge Menschen interessieren sich stark für Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie möchten die Zukunft, in der sie leben werden, schon heute positiv gestalten“, betont Claudia Brück, Vorständin Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. „Von diesem Interesse können Kleinbauernfamilien und Beschäftigte im globalen Süden profitieren, wenn Schulen und Universitäten, aber auch Sportvereine Fanartikel mit Fairtrade-Siegel anbieten. Und gleichzeitig zeigen Initiativen und Vereine so, dass sie mit der Zeit gehen: Eine Win-Win-Situation!“