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Fairness for Farmers – From Fields to future

  • 22.12.25

Fairtrade schafft 2026 mehr Sichtbarkeit für die Menschen am Anfang der Lieferketten.

Fairness for Farmers Visual mit Bäuerin und Logo
Fairness for Farmers Visual mit Bäuerin und Logo

Fairness beginnt dort, wo unser Kaffee wächst, unsere Schokolade ihren Ursprung hat und Millionen von Menschen täglich arbeiten: auf den Feldern in den Produzentenländern. Mit dem Jahresthema „Fairness for Farmers – From fields to future“ setzt Fairtrade Deutschland 2026 ein bewusstes Zeichen. Ein Zeichen für die Menschen hinter den Produkten – für Landwirt*innen, Produzent*innen und Arbeiter*innen, ohne die Handel nicht denkbar wäre – und für die fairer Handel notwendig ist.

Fairtrade als globale Bewegung

Menschen in den Anbauländern des globalen Südens stehen häufig am Anfang der Lieferketten – und tragen gleichzeitig die größten Risiken. Sie sind mit niedrigen und volatilen Preisen, ungleicher Vermögensverteilung, begrenztem Zugang zu Unterstützung sowie der zunehmenden Kontrolle durch große Unternehmen und den Folgen der Klimakrise konfrontiert. Trotz dieser Herausforderungen gestalten sie Tag für Tag die globalen Ernährungssysteme mit ihrem Wissen, ihrer Arbeit und ihrer Widerstandskraft.

Zeit für Augenhöhe

2026 richtet Fairtrade den Fokus dorthin, wo Fairness ihren Ursprung hat: auf die Seite der Produzent*innen. Fairtrade arbeitet gemeinsam mit Produzent*innen daran, die Strukturen zu verändern, die Ungerechtigkeit in Lieferketten festigen. Ziel ist es, wirtschaftliche Spielräume zu erweitern, Preise und Löhne so zu gestalten, dass sie ein gutes Leben ermöglichen, und mehr Mitsprache sowie langfristige Perspektiven zu schaffen.

Unter dem Dach von „Fairness for Farmers“ zeigt Fairtrade, was fairer Handel konkret für Produzent*innen bedeutet, macht strukturelle Ungleichheiten sichtbar und Lösungsansätze greifbar. Dabei beleuchtet Fairtrade sechs zentrale Handlungsfelder:

  • Mindestpreis & Prämie – als Sicherheitsnetz und Investition in die Zukunft
  • Fairtrade-Standards – für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen
  • Frauenförderung – für mehr Gleichberechtigung und Teilhabe
  • Existenzsicherndes Einkommen – als Grundlage für ein würdevolles Leben
  • Umwelt & Klima – für resiliente Landwirtschaft und langfristige Perspektiven
  • Globale Bewegung – für gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg

Gemeinsam erzählen sie eine Geschichte: Fairness ist Gemeinschaftsarbeit. Fairness ist System. Fairness braucht Verbündete.

Das ist Fairness – und das ist Fairtrade

Als Partner der Menschen in Anbauländern des globalen Südens setzt Fairtrade auf gemeinsames Handeln mit Wirtschaft und Politik und auf zivilgesellschaftliches Engagement. Gemeinsam können wir Rahmenbedingungen verändern – für mehr Gerechtigkeit, mehr Chancen und einen echten, globalen Wandel. Für Mensch und Umwelt – vom Feld in die Zukunft.

Fairtrade Arbeitsschwerpunkte

Gemeinsam stärker mit Fairtrade

Fairtrade hat das Ziel, Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Arbeiter*innen auf der ganzen Welt zu unterstützen. Wir arbeiten mit mehr als 1.900 Produzentenorganisationen zusammen, die die Interessen von über 2 Millionen Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Arbeiter*innen vertreten.

Kleinbäuer*innen stärken!
Fairness for Farmers zwei Bananen Bauern