Fairbruary: Fairtrade ruft im Februar zum fairen Einkauf auf
Fairtrade startet zum dritten Mal bundesweite Verbraucherkampagne für fairen Konsum im Februar und macht den Februar zum fairsten Monat des Jahres
- Bundesweiter Aktionsmonat mit Großflächenplakaten in 17 Großstädten
- Fairbruary-Absatz schafft mehr Wirkung für Menschen in Anbauländern
- 62 Partnerunternehmen unterstützen Kampagne
Köln, 29. Januar 2026: Fairtrade Deutschland e.V. macht den Februar erneut zum fairsten Monat des Jahres. Der Fairbruary ruft vier Wochen lang dazu auf, bewusster einzukaufen und sich für faire Produkte zu entscheiden. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher für die Wirkung ihrer täglichen Kaufentscheidung zu sensibilisieren und zu zeigen, dass ihr Kauf eine positive Wirkung für die Menschen in den Anbauländern haben kann.
Vielfalt fair gehandelter Produkte im Fokus
„Mit dem Fairbruary machen wir die Breite fair gehandelter Produkte sichtbar und zeigen, wie einfach es ist, im Alltag auf faire Alternativen umzusteigen“, erklärt Benjamin Drösel, Vorstand von Fairtrade Deutschland. „In Deutschland bieten rund 600 Partner über 8.700 Produkte mit Fairtrade-Siegel an – von Kaffee, Bananen und Kakao bis zu Blumen und Textilien.“
Dass der Fairbruary Wirkung entfaltet, zeigen die Zahlen aus dem Vorjahr: Laut einer YouGov-Marktumfrage stiegen die Verkäufe von Fairtrade-Produkten im Februar 2025 im Vergleich zum Januar um 25 Prozent; gleichzeitig wuchs die Käuferbasis im Fairbruary um 6 Prozent. Die Plakatkampagne in 13 Städten erreichte letztes Jahr gut 490 Millionen Kontakte.
Auch 2026 setzt Fairtrade auf starke Präsenz im öffentlichen Raum: Über 20.000 Plakate in 17 deutschen Großstädten rufen zum fairen Einkauf auf, darunter Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt, Dortmund, Bonn, Bochum, Essen, Düsseldorf, Bremen, Hannover, Stuttgart, Leipzig, Dresden, Nürnberg und Kassel. Von den 62 Partnern, die im Fairbruary aktiv werden, beteiligen sich allein 17 an der Plakatkampagne, darunter Fairtrade-Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel wie Seeberger, Manner und J.J. Darboven. Sie machen die breite Verfügbarkeit fair gehandelter Produkte sichtbar.
Fairer Konsum stärkt Perspektiven in den Anbauländern
„Der Fairbruary zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie groß das Potenzial von fairem Einkauf ist“, so Drösel. „Je mehr Menschen bewusst zu Fairtrade-Produkten greifen, desto größer ist die Wirkung in den Anbauländern: Planungssicherheit durch die Mindestpreise, mehr Prämien für Investitionen in Entwicklung und bessere Perspektiven für ganze Gemeinden.“
Neben Fairtrade Deutschland rufen auch die Fairtrade-Organisationen aus Österreich, Belgien, Irland, Dänemark, Tschechien und der Schweiz zur Teilnahme auf.