FAIRTRADE setzt sich für Geschlechtergleichstellung ein
Das Streben nach Geschlechtergleichstellung ist in allen Bereichen unserer Arbeit integriert, sowohl in den Standards als auch in den Programmen und der Forschung. Handel kann nur fair sein, wenn er Menschen aller Geschlechter einbezieht.
Seit Generationen wird weltweit um Gleichberechtigung gerungen – und doch bleibt die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ein massives Hindernis, das auch heute noch gesellschaftlich tief verwurzelt ist.
So sind es beispielsweise mehrheitlich Frauen, die weltweit Lebensmittel produzieren, doch sie erhalten nur selten einen angemessenen Anteil am Ertrag ihrer harten Arbeit.
Die folgenden Faktoren bestimmen häufig das Leben von Frauen in landwirtschaftlichen Gemeinschaften:
- Sie haben keine Kontrolle über das Geld, das sie verdienen.
- Sie besitzen weder Land, noch verfügen sie über die Ernten.
- Sie haben weniger Zugang zu Bildung, Trainings oder Versorgungleistungen.
- Sie werden bei der Gewährung von Krediten diskriminiert.
Der Genderansatz von FAIRTRADE unterstützt zertifizierte Kooperativen und Farmen dabei, die ungleichen Machtverhältnisse, die Frauen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft benachteiligen, aktiv anzugehen.
Wie FAIRTRADE die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern adressiert
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Starke Standards
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Programme zur Unterstützung von Bäuer:innen und Arbeiter:innen
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Verwendung der Prämie
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Marktzugang
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Forschung und Datenerhebung
"Die Stärkung von Frauen ist ein Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Wenn Frauen bessere Anbaumethoden erlernen, die genug Ertrag bringen, um ihre Familien zu ernähren, wird zum einen der Boden nicht mehr ausgelaugt. Zum anderen beginnen die Frauen, ihren Gemüsegarten als Ressource zu sehen, von der sie unmittelbar profitieren können und die ihnen zudem ein Einkommen verschafft, das ihre wirtschaftliche Lage verbessert."
Susan Limisi ist Gender-Koordinatorin bei Fairtrade Afrika
Das Projekt „Growing Women in Coffee”