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Zukunftsfitter Handel: Neue Strategie für mehr Fairness weltweit

  • 30.03.26

Fairtrade International hat seine globale Strategie für 2026 bis 2028 vorgestellt. Sie soll die Widerstandsfähigkeit von Bauernfamilien und Beschäftigten stärken und den fairen sowie nachhaltigen Handel weiterentwickeln.

Die Strategie reagiert auf zentrale Herausforderungen wie schwankende Märkte, Klimawandel, geopolitische Unsicherheiten sowie steigende regulatorische Anforderungen im internationalen Handel. Gleichzeitig setzt Fairtrade International darauf, die Zusammenarbeit zwischen Produzentenorganisationen im Globalen Süden und Unternehmen in Konsumländern wie Österreich zu vertiefen, um diesen Entwicklungen wirksam zu begegnen.

Für FAIRTRADE Österreich bildet die neue globale Strategie den inhaltlichen Rahmen für die Weiterentwicklung der nationalen Arbeit in den kommenden Jahren. Themen wie existenzsichernde Einkommen, verlässlicher Marktzugang, transparente Lieferketten und die Anpassung an die Klimakrise sind auch für den österreichischen Markt zentral. Sie gewinnen insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen und regulatorischer Entwicklungen in Europa weiter an Bedeutung.

Im Zentrum der globalen Strategie stehen drei Ziele:

  • Nachhaltige Lebensgrundlagen stärken: FAIRTRADE will Einkommen und Lebensbedingungen von Bauernfamilien und Beschäftigten weiter verbessern – unter anderem durch Programme zu existenzsichernden Einkommen und Löhnen sowie durch die Weiterentwicklung der FAIRTRADE-Standards.
  • Faire und resiliente Lieferketten fördern: Durch besseren Marktzugang, engere Zusammenarbeit mit Unternehmen und mehr Transparenz sollen Lieferketten gestärkt und FAIRTRADE-Absatzmengen erhöht werden.
  • Gemeinsames Engagement für fairen Handel stärken: FAIRTRADE will die Stimmen von Produzentenorganisationen weiter sichtbar machen und seine Advocacy- und Kommunikationsarbeit bündeln, um die Wirkung zu erhöhen.

Zur Umsetzung setzt Fairtrade International verstärkt auf digitale und datenbasierte Lösungen sowie auf zusätzliche Finanzierungsinstrumente, um Investitionen in Programme und Trainings für die Menschen in den Ursprungsländern zu ermöglichen.

Bis 2028 sollen die FAIRTRADE-zertifizierten Produzentenorganisationen weltweit besser auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Krisen vorbereitet sein und sich die Lebensbedingungen ihrer Mitglieder und deren Familien deutlich verbessern. Gleichzeitig ist es das Ziel, Lieferketten transparenter, gerechter und widerstandsfähiger zu gestalten. 

Die Strategie wurde in einem partizipativen Prozess entwickelt, an dem das globale FAIRTRADE-System beteiligt war – darunter auch FAIRTRADE Österreich als eine der 19 nationalen FAIRTRADE-Organisationen sowie alle FAIRTRADE-Produzentennetzwerke im Namen von insgesamt rund 1,9 Millionen Bäuer:innen und Arbeiter:innen weltweit. 

Möchtest du mehr über die FAIRTRADE-Strategie erfahren? Dann gehts für dich hier weiter.

Fairtrade-International - Die neue Strategie