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Rani Marganakoppa und ihr Weg zur Kleinunternehmerin

  • Geschlechtergerechtigkeit
  • Zucker

Die Idee war einfach: Die Fülle an lokal angebautem Obst und Gemüse nutzen und eine eigene Marke für Pickles kreieren – basierend auf den Geschmackspräferenzen des indischen Marktes. Rani und ihre Gruppe starteten mit Mango-Pickles und erreichten bereits im ersten Jahr eine Produktionskapazität von 800 bis 1000 Kilogramm.

Rani Marganakoppa auf ihrer Plantage
Rani Marganakoppa auf ihrer Plantage

Rani Marganakoppa ist Mitglied der Primary Agriculture Credit Co-operative Sangha Niyamit-Itagi in Karnataka, Indien. Die Zuckerrohr-Genossenschaft ist seit 2012 Fairtrade-zertifiziert.

Während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 war die Kooperative eine wichtige Stütze für die lokale Gemeinschaft, als globale Handelswege unterbrochen wurden. Dank Fairtrade-Prämiengeldern konnte Sangha Niyamit-Itagi 2500 Haushalte mit Seife, Masken und anderen wichtigen Hilfsgütern versorgen und in Zusammenarbeit mit der indischen Regierung Lebensmittel an besonders gefährdete Familien verteilen.

2022, als das Leben wieder weitgehend zur Normalität zurückkehrte, nahm Rani an der ersten Fairtrade Gender Leadership School in Indien teil, die von der Fairtrade Network of Asia Pacific Producers (NAPP) organisiert wurde.

Die Schule vermittelte Frauen nicht nur Kenntnisse in Finanzen, landwirtschaftlichen Best Practices, Führung und Verhandlung – sie inspirierte Rani und die anderen Teilnehmerinnen auch, innerhalb ihrer Genossenschaft eine Frauengruppe zu gründen. Im Rahmen der Schule entwickelten sie einen Vorschlag für ein Mikro-Unternehmen, das besonders für Frauen und junge Menschen neue Einkommensquellen auf Gemeinschaftsbasis schaffen soll.

Die Idee war einfach: Die Fülle an lokal angebautem Obst und Gemüse nutzen und eine eigene Marke für Pickles kreieren – basierend auf den Geschmackspräferenzen des indischen Marktes. Rani und ihre Gruppe starteten mit Mango-Pickles und erreichten bereits im ersten Jahr eine Produktionskapazität von 800 bis 1000 Kilogramm. Ihre Produkte vertreiben sie unter eigenen Markennamen an lokale Einzelhändler:innen und andere Kund:innen.

Mit den Einnahmen aus dem ersten Jahr erhielt jede Frau einen Anteil am Gewinn. Zudem investierte die Gruppe in neue Technologien und plant, das Geschäft weiter auszubauen. Im nächsten Jahr soll die Produktion gesteigert und das Sortiment um Limetten-, Gurken- und Chili-Pickles erweitert werden.

Rani ist stolz auf ihren Beitrag zum Haushaltseinkommen. Gleichzeitig hat sie sich zu einer führenden Persönlichkeit innerhalb der Frauengruppe und der gesamten Gemeinschaft entwickelt – ein starkes Beispiel für das Potenzial von Frauen als Bäuerinnen und Unternehmerinnen.

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Fairtrade setzt sich gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften, Unternehmen und Regierungen dafür ein, den globalen Handel gerechter zu gestalten. Erfahre mehr über unsere Wirkung im Impact-Bereich.
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Kaffeebäuerin auf einer Kaffeeplantage