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Sankara Azéta treibt den Wandel für Kakaobäuer:innen voran

Lernen sie Sankara Azéta kennen: Die 39-jährige ist Kakaobäuerin und ein engagiertes Mitglied der Genossenschaft ECAMOM. Sie lebt in Sokoura, Côte d'Ivoire. Bevor sie Fairtrade-Bäuerin wurde, arbeitete Sankara als Krankenschwester, aber sie fühlte sich immer zum Kakaoanbau berufen. «Ich wollte lieber Kakao anbauen, weil meine Eltern Kakaofelder haben», sagt Sankara. «Ich kenne mich mit Kakao aus.»

Sankara Azéta ist Fairtrade-Kakaobäuerin und Ladenbesitzerin in Côte d'Ivoire.
Sankara Azéta ist Fairtrade-Kakaobäuerin und Ladenbesitzerin in Côte d'Ivoire.

Die Entscheidung, in sauberes Wasser und Bildung zu investieren

Sankara ist seit 2010 Teil von Fairtrade. Normalerweise leiden die Einkommen der Bäuer:innen, wenn die Kakaoerträge zurückgehen – doch dank Fairtrade muss sich Sankara weniger Sorgen um ihre Finanzen machen. Mit dem Geld aus der Fairtrade-Prämie und den Einnahmen aus dem Kakaoanbau hat sie ein Geschäft eröffnet, das ihr Einkommen in Zeiten niedriger Kakaoerträge ergänzt.

Sankara ist auch dankbar für das, was ihre Gemeinde seit ihrem Beitritt zu Fairtrade erreicht hat. Durch die Fairtrade-Prämie hat das Dorf Sokoura eine Wasserpumpe und eine Schule gebaut, sodass die Kinder des Ortes nicht mehr eine weite Strecke in ein Nachbardorf laufen müssen, um zur Schule zu gehen.

«Diese Initiative hat das Leben der Menschen spürbar verbessert», sagt Sankara. «Wenn ein Kind meilenweit zur Schule laufen muss, weigern sich viele Eltern, es einzuschulen. Ausserdem ermöglicht die Pumpe den Schüler:innen und der Gemeinschaft, sauberes Wasser zu trinken.»

«Die Zukunft mit Fairtrade ist positiv. Es gibt ein Sprichwort in Moré, das sagt: Ignoranz ist eine Krankheit, Ignoranz ist ein Gift für uns. Ich denke an meine Zukunft, ich muss sie selbst in die Hand nehmen. Ich möchte ein Haus bauen, aber autark, und die Zusammenarbeit mit Fairtrade fortsetzen.»

Es gibt noch viel zu lernen

Sankara hat viele Ideen, wie Fairtrade die Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen in Côte d’Ivoire weiterentwickeln kann, um Wohlstand für zukünftige Generationen von Kakaobäuer:innen aufzubauen. Sie ist der Meinung, dass es Fairtrade-Berufsbildungszentren für Kinder geben sollte, die eine Karriere in der Landwirtschaft anstreben.

«Es reicht nicht aus, Kinder in die Schule zu schicken. Sie müssen betreut werden, damit sie morgen eigenständig sein können», sagt Sankara.

Wirkung erzielen

Fairtrade arbeitet mit lokalen Gemeinschaften, Unternehmen und Regierungen zusammen, um die Art und Weise, wie Handel funktioniert, zu verändern. Mehr über unsere Wirkung erfahren Sie im dafür vorgesehenen Bereich.
Die Wirkung von Fairtrade
Glückliche Bäuerin auf einem Feld